Bist du die 20. #WOODVETIA-Statue aus Schweizer Holz?

Der Züricher Künstler Inigo Gheyselinck hat bereits 19 Statuen von wichtigen Persönlichkeiten der Schweizer Geschichte und Gegenwart aus einheimischem Holz geschnitzt. Anlässlich der Kampagne «#WOODVETIA – Aktion für mehr Schweizer Holz» wurden die Figuren im ganzen Land ausgestellt. Im Zug, auf dem Jungfraujoch, auf einem Kursschiff, im Museum, im Zoo und an vielen anderen Orten werben die Statuen für den nachhaltigen Rohstoff Schweizer Holz. 

Was jetzt noch fehlt, ist die letzte, die 20. Figur! Um die nächste Persönlichkeit zu ermitteln, die in Holz verewigt wird, haben sich das Bundesamt für Umwelt und die Wald- und Holzwirtschaft etwas ganz Spezielles ausgedacht: In einem aussergewöhnlichen Wettbewerb kannst nämlich du eine Schweizer-Holz-Statue von dir selbst gewinnen! 

Die Teilnahme ist ganz einfach: Lade dein bestes Baumselfie hier hoch, und mit etwas Glück stehst du bald deinem Ebenbild aus Schweizer Holz gegenüber. 

Deine Statue wird dann am 9. November 2017, zusammen mit allen anderen #WOODVETIA-Figuren, in Bern auf dem Waisenhausplatz ausgestellt. 

Mach mit und unterstütze damit den Schweizer Wald und die Holzwirtschaft. 

Viel Spass und vor allem: viel Glück!

Tag des Schweizer Holz



www.woodvetia.ch/ethzuerich

Schwingfest Brunnen

Wälder als Klimaschützer

Interessanter Beitrag auf srf.ch

Mit den richtigen Massnahmen könnten Europas Wälder bis zu 30 Prozent des CO2-Ausstosses auffangen, sagen niederländische Wissenschaftler.


  • Die Fähigkeit des Waldes in Europa, CO2 aus der Luft zu speichern, könnte mit einigen Massnahmen erhöht werden, sagen niederländische Forscher.
  • Dazu müssten neue Wälder angepflanzt und bestehende geschützt werden – sowie vermehrt mit Holz gebaut werden.
  • Um die Klimaerwärmung zu verlangsamen, braucht es aber nach wie vor mehr Energieeffizienz und eine verstärkte Energiegewinnung durch alternative Formen.

Die europäischen Wälder holen rund 13 Prozent der Treibhausgas-Emissionen Europas aus der Luft und lagern das CO2 in ihrem nachwachsenden Holz ein. Diese Tatsache ist seit längerem bekannt. Nun zeigen Forscher der niederländischen Universität Wageningen, dass man die klimaschonende Wirkung der europäischen Wälder noch steigern könnte.

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Wald als CO2-Senke

Wald als CO2-Senke

Im Rahmen des Ende 2015 in Paris vereinbarten Klimaabkommens ist Wald als CO2-Speicher für die einzelnen Länder bei der Berechnung ihrer CO2-Bilanz anrechenbar. Davon profitieren vor allem waldreiche Länder wie Schweden, Finnland, Österreich oder Polen.

Neue Bäume pflanzen

Demnach könnte die Menge an CO2, die in den Wäldern gespeichert wird, bis 2030 auf rund 30 Prozent der europäischen Emissionen gesteigert werden. Die Wissenschaftler nennen ihre Pläne «Climate smart Forestry» (Klima-schlaue Forstwirtschaft). Je nach Gegend schlagen sie unterschiedliche Massnahmen vor. So könnten mancherorts neue Wälder gepflanzt werden, etwa in Deutschland.

Wichtig sei dabei, die richtigen Bäume anzupflanzen – und zu fällen, heisst es aus Wageningen. Auch sollten ältere, aber noch gesunde Bäume stehen gelassen werden, denn in ihnen ist viel CO2 eingelagert. Für die Schweiz bedeutet das, dass die zwar alten, aber noch gesunden Wälder in den Alpen noch besser geschützt werden sollten als bisher.

Bauen mit Holz

Sinnvoll sei auch, vermehrt mit Holz zu bauen, denn dadurch bleibe das darin gespeicherte CO2 gebunden und trage so nicht zur Klimaerwärmung bei. Ausserdem könnten so Baumaterialien, die viel CO2 verursachen – wie Beton und Stahl – durch Holz ersetzt werden.

Allerdings gebe es auch ein Risiko bei einer stärkeren Gewichtung der klimaausgleichenden Wirkung der Wälder, warnen die niederländischen Forscher: Die Anstrengungen zu einer Verminderung des Treibhausgas-Ausstosses könnten vermindert werden. Die EU hat deshalb definiert, dass ein Land maximal 3,5 Prozent seines CO2-Ausstosses mit eigenem Wald aufrechnen darf.

Kein Weg führt an weniger CO2 vorbei

Damit bleibt klar: Auch wenn die Fähigkeit der europäischen Wälder zur CO2-Speicherung verstärkt würde, wird man nicht um eine Verringerung des CO2-Ausstosses, mehr Energieeffizienz und die vermehrte Gewinnung von Energie durch alternative Formen herumkommen. Nur so wird man die Klimaerwärmung möglicherweise einigermassen begrenzen können.

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